Na, das ist ja wohl mal eine wichtige Frage werden die meisten jetzt sagen – und haben damit recht. Immer mehr Hobbymaler setzen heutzutage beim Farbenkauf automatisch voraus, dass die Qualität der Farbe gut ist und in jedem Fall dem geplanten Zweck dienen wird. Gelegentlich sind wir von der Farbe dermaßen “geblendet”, dass wir sie einfach kaufen, ohne nachzudenken.

Natürlich sollte jede Farbe auch gewissen Qualitätskriterien entsprechen. Dass allein reicht jedoch bei Weitem nicht aus. Da gibt es ja unter anderem noch die Frage, was man überhaupt streichen will. Und nach wie vor ist es noch eine, wenn auch betrübliche, Tatsache, dass nicht jede Farbe auf jedem Untergrund hält. Mit einem Anstrich für den Außenbereich setzt man an eine Farbe vollkommen andere Maßstäbe als bei der Lackierung eines Bootes oder des Holzzauns.

Das retten dann auch bekannte Markenhersteller nicht. Natürlich hat man mit dem Einen oder anderen Produkt einer bestimmten Marke schon mal gute Erfahrungen gemacht. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Farben überall haften bleiben, egal wo wir kleistern! Man muss sich trotzdem noch Gedanken machen, was man streichen will.

Unser Verhalten richtet sich häufig nur nach dem Preis. Wenn wir die Wahl zwischen zwei ähnlichen Produkten haben, entscheiden wir uns meist für das preiswertere. Dabei weiß eigentlich jeder, dass billig nicht unbedingt gut sein muss. Bei dem Thema “billig” sollte man auf der Hut sein. Häufig ist das billigere Produkt von gleicher Qualität wie das teurere, manchmal sogar besser. Es gibt aber nach wie vor auch immer noch Produkte, die nur deswegen preiswerter sind, weil sie einfach nichts taugen – und dann war sogar preiswert noch zu teuer.

Author Jan Taube