Bald beginnt sie wieder, die Zeit der Weihnachtsmärkte. Auf den Marktplätzen werden Christbäume aufgestellt, stimmungsvolle Beleuchtungen angebracht und die einzelnen Buden aufgebaut. Doch Weihnachtsmarkt ist nicht gleich Weihnachtsmarkt. Abgesehen davon, dass er in einigen Regionen Deutschlands öfter mal den Namen Christkindlmarkt trägt, gibt es viele unterschiedliche Versionen.

Es gibt die traditionellen Märkte, auf denen Töpfer, Holzschnitzer und so weiter die Früchte ihrer Kunst zum Kauf anbieten. Gerne findet man auf einem solchen Christkindlmarkt auch das ein oder andere Weihnachtsgeschenk.

Auch eine klassische Krippe und die diversen Stände mit Glühwein- und Bratwurstverkauf dürfen nicht fehlen. Oft findet sich auch der ein oder andere Maroniverkäufer zwischen den Buden und an ein Karusell für die Kleinen wurde auch meist gedacht. Hin und wieder sieht man auch einen Weihnachtsmann oder gar das „echte“ Christkind über den Markt huschen.

Kinder laufen mit leuchtenden Augen von Stand zu Stand und auch einige der Erwachsenen haben einen leicht verklärten Blick, der vermuten läßt, dass sie sich auf einer gedanklichen Zeitreise zurück in die eigene Kindheit befinden.

Doch es gibt auch die „kitschige“ Version. Die, mit den Buden, wo zwar viel verlockend glitzert und funkelt, sich bei näherer Betrachtung dann aber doch als nicht geeignet erweißt, für jemanden als Weihnachtsgeschenk unter dem Baum zu liegen. Wenn dann noch aus allen Ecken ein anderes Weihnachtslied aus den Lautsprechernd dröhnt und man inmitten des Gedränges der zahllosen Besucher schon gar nicht mehr selbst entscheiden kann, in welche Richtung man eigentlich gehen möchte, ist die Stimmung nicht wirklich weihnachtlich.

Doch was gefällt, entscheidet zum Glück jeder selbst.

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