Das Usenet feiert in diesem Jahr seinen dreissigsten Geburtstag und blickt auf einen langen Weg zurück. Man schrieb das Jahr 1979, es war ein trister Tag und eine glorreiche Idee von drei Amerikanern.

Nun gut, zwei Dinge sind korrekt, es war das Jahr 1979 und es waren drei Amerikaner die man auch beim Namen nennen kann. Es waren Tom Truscott, Steve Bellovin und Jim Ellis, die die glorreiche Idee hatten, aber ob der Tag trist war, an dem das Usenet geboren war, steht wohl ersteinmal in den Sternen, bzw. sei mal dahingestellt.

In diesem jahr, vor dreissig Jahren eben, haben diese drei Amerikaner ein Netzwerk entwickelt, dass trotzt der starken Konkurrenz anderer Netzwerke noch immer existiert.

Aber noch einmal zu der Idee, denn da ist er eigentliche Knackpunkt. Die drei Amerikaner wollten ein schwarzes Brett, wie es damals in Supermärkten, welche gab, kopieren und daraus ein Netzwerk schaffen, in dem man weltweit oder zumindest anfänglich an zwei verschiedenen Standorten miteinander austauschen kann.

Das schwarze Brett, kennen ja die meisten, einer hängt einen Zettel auf, ein anderer liest Ihn sich durch, ruft an, oder nimmt das Angebot auf dem Zettel war. Eine Kommunikationsmöglichkeit wie Sie seit Jahrhunderten praktiziert wird. Nur sollte dies auch eben mit Computern möglich sein, die sich an unterschiedlichen Standorten befinden. Heute nennen wir solch ein Prinzip einfach Forum. Und genau das war es damals, wie heute unter anderem auch.

Heute fasst das Usenet mehr als 60.000 Foren, in denen täglich Millionen von Post von statten gehen und in diesem Jahr eben, hat dieses Usenet, seinen 30. Geburtstag.

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