Die Teufelskralle (Harpagophytum procumbens) hat ihren Namen von ihren Früchten Die von „Haken“ umgeben sind. Die Teufelskralle stammt aus Süd-Afrika und hilft vor allem bei entzündlichen Prozessen. Ihre heilenden Wirkstoffe sind wahrscheinlich Iridoidglycoside und Teufelskralle wird in Salben, Kapseln, Tabletten, als Teufelskralle Tee und als Flüssigextrakt verkauft.

Teufelskralle Tee und andere Präparate mit Teufelskralle sollten nicht leichtfertig eingenommen werden und man sollte zuvor immer den Rat des Hausarztes einholen. Vor allem Leute in einer schlechten körperlichen Verfassung sollten vorsichtig mit Teufelskralle umgehen. Theoretisch kann Teufelskralle, in Kombination mit anderen Kräutern oder Nahrungsergänzungsmitteln, den Herzrhythmus, die Herzfrequenz und die Kraft der Herzschläge beeinflussen und die Wirkung von Kräutern und Nahrungsergänzungsmitteln, Die bei Schmerzen oder Schwellungen verwendet werden, verstärken.

Ausser bei entzündlichen Prozessen soll Teufelskralle Tee bei der Behandlung von Erkrankungen der Leber, Nieren, Gallenblase, Blase und bei Arthrose und Rheuma helfen. Teufelskralle ist geruchslos, enthält aber Bitterstoffe und ist frisch oder als getrocknete Wurzeln erhältlich. Seine Inhaltsstoffe sind: Iridoidglycoside, Harpagosid, Harpagid, Beta-Sitosterol, Histidin, Phytosterine, Procumbid, Ursol-Säure, Sterol, Kaempferol und Selenium.

Die wirksamen Pflanzenteile der Teufelskralle sind ihre Wurzeln und nicht die Blätter, wie z.B. bei Schwarztee. Die Zubereitung von Teufelskralle Tee erfordert darum etwas mehr Zeit als bei anderen Kräutertees. Ein bis zwei Teelöffel Teufelskralle werden mit einer Tasse kochendem Wasser übergossen und das Ganze muss dann, abgedeckt, ca. 5 Stunden ziehen. Eventuell, kann man den Teufelskralle Tee während des Ziehens auch auf einem Samowar oder einer anderen Teemaschine warmhalten.

Teufelskralle Tee hat im allgemeinen kaum Nebenwirkungen. In einzelnen Fällen kommt es zu leichten Magenkrämpfen. Teufelskralle Tee sollte man nicht trinken:

-Während der Schwangerschaft.
-Bei Diabetes oder Einnahme von Medikamenten Die den Blutzuckerspiegel beeinflussen sollte man Teufelskralle nur unter ärztlicher Aufsicht verwenden.
-Bei allergischen Reaktionen auf Teufelskralle. Teufelskralle steht dafür bekannt dass Sie allergische Reaktionen auslösen kann.
-Bei Magen-oder Zwölffingerdarmgeschwüren und Gallenstein Problemen. Teufelskralle lässt den Magen vermehrt Magensäure produzieren was bei diesen Krankheiten zu gefährlichen Nebenwirkungen führen kann.

Vergessen Sie nicht: Teufelskralle ist noch eine nahezu unerforschte Pflanze. Gehen Sie kein Risiko ein und erkundigen Sie sich immer zuerst bei einem Arzt oder Sachverständigen nach eventuellen Nebenwirkungen und Gesundheitsrisiken.

Author azuro