Die Menschen werden immer älter und somit steigt auch der Bedarf an Pflegekräften. Durch die Einführung der Pflegeversicherung versucht der Staat dem Rechnung zu tragen. Doch wie sieht die Realität aus? Höchstens für drei Male am Tag kommt der ambulante Pflegedienst jeweils 10 Minuten, ansonsten sind die pflegebedürftigen Senioren alleine zu Hause.

Durch eine häusliche Pflegehilfe haben Sie eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung und können ebenfalls das Pflegegeld für häusliche Pflege in Anspruch nehmen. Bei Pflegestufe eins beträgt das 400,- € im Monat, bei Pflegestufe zwei 800,- Euro im Monat und bei Pflegestufe drei sogar 1.200,- Euro im Monat. Dazu kommt dass eine angestellte Pflegekraft von den Senioren bei der Steuer geltend gemacht werden kann. Ein Pflegeplatz im Altersheim kostet zwischen 2.500,- und 3.500,- Euro im Monat. Die Zuzahlung beträgt also mehr als 1.000,- Euro im Monat und die Senioren fühlen sich dort nicht wohl.
Häusliche Krankenpflege ist somit für alle Beteiligten das Beste, die Kinder brauchen den Eltern gegenüber kein schlechtes Gewissen zu haben. Die Eltern sind zufrieden, weil sie in ihrer gewohnten Umgebung bleiben können. Seit dem 1. Mai 2011 ist es erlaubt eine häusliche Pflegehilfe aus Osteuropa anzustellen. Diese wohnt dann selbst bei den Senioren und ist immer für sie da. Im Urlaubsanspruch besteht noch die Möglichkeit einer vierwöchigen Kurzzeitpflege, die einmal im Jahr von der Krankenkasse bezahlt wird. Oder die Kinder nutzen ihren Jahresurlaub für die häusliche Krankenpflege aus. Früher war die Beschäftigung der osteuropäischen Kräfte nur für drei Monate möglich, nun ist ihre Beschäftigung in Deutschland legal. Sicher ist es für die Senioren auch schwierig ihre Selbstständigkeit an fremde Menschen abgeben zu müssen. Aber welche Familie hat heute noch die Zeit und die Möglichkeiten die alten Eltern zu pflegen? Mit dieser Lösung kommt man dem Modell der Familie am nächsten. Für einen altersgerechten Umbau der Räume im Bad und im Schlafzimmer bekommt man ebenfalls Zuschüsse vom Staat.

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