Bei der Nachhilfe ist es ganz wichtig, in was für einem Umfeld sie stattfindet. Denn entsprechend der Situation kann der Nachhilfeunterricht einen sehr unterschiedlichen Erfolg haben. Zunächst einmal sollten die formalen Rahmenbedingungen möglichst gut und passgenau stimmen. Dazu gehört als erstes, dass man die Nachhilfe möglichst vor der Tür bekommt. Schließlich möchte wohl niemand gerne dauernd lange fahren, nur um zu seinem Nachhilfeunterricht zu kommen. Das erzeugt zusätzlichen Stress, den ein schwacher Schüler nicht gebrauchen kann, und es kann den Alltag von ganzen Familien verkomplizieren. Doch leider ist es immer noch eine traurige und zum Glück keineswegs unabänderliche Tatsache, dass die meisten Anbieter von Nachhilfe sich nun mal eher auf die städtischen Bereiche konzentrieren und die ländlichen Bereiche eher außer Acht gelassen werden.

in einer Großstadt hat man es also oft leicht, eine geeignete Nachhilfe zu finden, was für manche Schüler in kleineren Dörfern ein echter Kampf ist. Dabei gibt es ganz natürlich auch in ganz kleinen Dörfern schwache Schüler, die genauso ein Recht auf Nachhilfe haben. Zum Glück gibt es aber Bemühungen einzelner Anbieter, auch die Versorgung solcher Gegenden zu gewährleisten und so den Druck von Eltern in Dörfern zu nehmen. Wenn dann auch noch das entsprechende Fach in der benötigten Klassenstufe angeboten wird, steht einer Nachhilfe an sich nichts mehr im Wege. Doch nun kommt es noch auf die qualitativen Rahmenbedingungen an. So muss der Nachhilfelehrer fachlich wie pädagogisch kompetent sein und es muss eine Vertrauensbasis zum Schüler aufgebaut werden. Denn nur wenn sich das Kind gut aufgehoben fühlt, traut es sich auch, alle Fragen zu stellen und nur in einer guten, gelösten und konzentrierten Atmosphäre wird es mit seinen schulischen Problemen wirklich vorankommen. Viel vom Erfolg der Nachhilfe hängt hier also auch von der Person des Lehrers ab. Nicht zuletzt sollten auch andere Fähigkeiten wie die Eigenständigkeit beim Lernen zusätzlich trainiert werden.

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