Identitätsdiebstahl bezeichnet den Missbrauch personenbezogener Daten einer Person durch Dritte. Wobei die Bezeichnung „Diebstahl“ die Sachlage nicht gänzlich trifft, da bei einem Diebstahl einer Person etwas weggenommen wird, was ihr dann nicht mehr zur eigenen Nutzung zur Verfügung steht. Daher ist die Verwendung des Wortes Identitätsmissbrauch wesentlich treffender.
Gründe für einen solchen Missbrauch personenbezogener Daten durch Dritte kann zum einen der Wunsch des Erlangens eines Vermögensvorteils sein, oder aber das Ziel haben, die reale Person in Verruf zu bringen. Bei einem solchen Identitätsdiebstahl werden, neben dem Namen, eine Reihe weiterer persönlicher Daten, wie das Geburtsdatum und die Anschrift und teilweise auch der Bankkontonummern oder der Kreditkartennummern, von Betrügern genutzt um ihre eigene Identität zu verbergen. Je mehr Daten der Betrüger zur Hand hat, umso leichter wird ihm der Betrug gelingen.
Wenn ein Betrüger erst einmal ein paar Daten hat, so gelingt es ihm recht einfach, weitere Daten zu sammeln. So könnte beispielsweise jeder die Daten eines beliebigen Autofahrers nur über dessen Nummernschild in Erfahrung bringen. Ruft man über den Zentralruf der Autoversicherer an und meldet einen Unfall, bekommt man dort den Namen der zuständigen Versicherung und die Vertragsnummer des PKW-Halters. Ein weiterer Anruf bei der Versicherung genügt, um dann auch noch Name und Anschrift des Halters in Erfahrung zu bringen.
Wird man Opfer eines Identitätsmissbrauches, kann es zur Verschuldung und im schlimmsten Fall zu ungerechten Strafen führen, wenn im Namen des Opfers Straftaten begangen wurden. Eine Aufdeckung des Missbrauches erweist sich häufig als schwierig und die Täter können häufig nicht gefasst werden. Bei einer Verurteilung, wird der Täter für den Missbrauch bestraft und muss zusätzlich für den finanziellen Schaden, der dem Opfer entstanden ist, aufkommen und die begangenen Straftaten selbst absitzen.
Oftmals fällt es Betrügern jedoch noch viel leichter an personenbezogene Daten zu gelangen, so zum Beispiel im Internet über Soziale Netzwerke, oder aber einfach im Papiermüll. Deswegen ist es angebracht für die Vernichtung von Dokumenten einen Aktenvernichter einzusetzen. Wenn man auf Nummer sicher gehen will, holt man sich einen Aktenvernichter Partikelschnitt, der das Papier nicht nur längs, sondern auch quer schneidet und damit ein erneutes Zusammensetzen der Dokumente aus den Konfetti-großen Schnipseln, unmöglich macht.

Author B_Weber