Die Schilddrüse spielt im menschlichen Körper eine sehr wichtige Rolle. Durch die Produktion verschiedenster Hormone und Botenstoffe ist sie mitentscheidend am Stoffwechsel beteiligt. Aus diesem Grund machen sich Probleme im Bereich der Schilddrüse auch meist sehr schnell und auf vielerlei Arten bemerkbar. Doch viele Menschen sind sich der Verantwortung, welche die Schilddrüse hat gar nicht bewusst. Viele Symptome werden einfach hingenommen und es wird nicht weiter darüber nachgedacht. Dabei kann ein Arztbesuch ganz schnell Klarheit verschaffen. Mit einem Blutbild können wichtige Krankheiten ausgeschlossen werden oder auch eine Fehlfunktion der Schilddrüse festgestellt werden. Die Untersuchung ist schmerzfrei und beschränkt sich auf die Abnahme von ein wenig Blut.

Symptome einer Schilddrüsenunterfunktion können etwa sein ein verminderter Stoffwechsel, Abgeschlagenheit, ständige Müdigkeit und eine geringere körperliche Leistungsfähigkeit. Eine Schilddrüsenunterfunktion kann angeboren sein oder erst im Laufe eines Lebens auftreten. Die angeborene Form fällt meist kurz nach der Geburt beim sogenannten Neugeborenen Screening in den ersten 5 Lebenstagen auf. Zu diesem Zeitpunkt sind die mütterlichen Schilddrüsenhormone aus dem Körper des Kindes verschwunden und eine Unterfunktion kann gut nachgewiesen werden. Betroffen von einer angeborenen Schilddrüsenunterfunktion sind etwa 2 von 1.000 Neugeborenen.
Anzeichen einer Schilddrüsenüberfunktion, bei der es im Körper zu einer zu starken Produktion von Schilddrüsenhormonen kommt, können sein starkes Schwitzen, Nervosität, unkontrolliertes Zittern und plötzlicher Gewichtsverlust. Im Ernstfall kann eine Schilddrüsenüberfunktion lebensbedrohlich werden. In beiden Fällen, sowohl bei Über- als auch bei einer Unterfunktion der Schilddrüse, gilt es dies durch einen Arzt abklären zu lassen. Danach erfolgt eine Therapie, meist in Form von Medikamenten, mit der die Funktion der Schilddrüse wieder reguliert wird. Eine stete Kontrolle der Werte ist aber wichtig.

Author Jan Taube