Anders als die Spülmaschine, wurde die Waschmaschine nicht von einer Frau erfunden.
Die erste ‚Waschmaschine‘ gab es bereits vor 1800, die erste elektrische Waschmaschine wurde jedoch erst 1910 patentiert und den ersten Waschvollautomat sah die Welt im Jahre 1946. Wie kann das sein?
Nun, die Definition einer ‚Wasch‘-Maschine ist recht weitgefasst und so ist jede Art von mechanischer Vorrichtung welche beim Waschen hilft, bereits als Waschmaschine zu betrachten. Auch wenn es nur ein verbessertes Waschbrett ist.
Alva Fischer hat dann im Jahre 1910 eine Waschmaschine entwickelt, die unserer heutigen bereits ähnelt: Eine elektrisch rotierende Trommel in der die Wäsche gewaschen wird.
Wer würde heutzutage schon noch auf die Waschmaschine verzichten wollen und sich tagelang hinstellen um die Wäsche von Hand zu waschen oder in einem großen Topf zu kochen?

Zwar war es nicht unbedingt eine günstige Waschmaschine, zur Zeit ihrer Erfindung, und auch das gute Vollwaschmittel war kaum erschwinglich, aber einige Geschäftsmänner nutzt dieses Problem um die Waschmaschine zu vermieten und erwirtschafteten so viel Geld. Schließlich konnte man mit der neuen Maschine viel Zeit und Wasser sparen.

Will man sich heutzutage eine Waschmaschine kaufen, benötigt diese ca. drei bis fünf Liter Wasser pro Kilogramm Wäsche, früher waren es 10 bis 20 Liter pro Kilogramm Wäsche. Elektrische Waschautomaten wie wir sie heute kennen, gibt es aber erst seit den 50-er Jahren. Durch ihre Lautstärke verschreckte die Waschmaschine zu Beginn einige Menschen, doch der Siegeszug der Waschmaschine an sich konnte nicht gebremst werden. Auch die Feindseligkeit gegen alles Elektrische war ein Problem für die Waschmaschine zu Beginn des letzten Jahrhunderts, aber durch die große Zeiteinsparung wurde sie bald ein unverzichtbares Gut in jedem Haushalt.

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