Menschen sind seit jeher gesellschaftliche Wesen und sie brauchen die Gesellschaft. Dies beweist auch die Geschichte von „Robinson Crusoe“, der nach seiner Strandung auf einer einsamen Insel ebenfalls erst wieder sein Leben in vollen Zügen genießen konnte, als er seinen späteren Freund „Freitag“ getroffen hatte. Immerhin 5 % aller „Singles“ leben allerdings aus Überzeugung in diesem Familienstand. Die restlichen 95 % möchten aber – wenn möglich – nicht mehr allein sein. Viele haben Angst davor, im Alter oder auch bei Krankheit ohne Hilfe auf sich allein gestellt zu sein. Nach einer gescheiterten Beziehung macht sich oftmals schnell wieder die Sehnsucht nach einer neuen Partnerschaft breit – vor allem, wenn man am Wochenende den vielen glücklichen Pärchen verträumt hinterher sieht.

Wer ungewollt allein lebt, verliert zudem sehr viel an Selbstvertrauen und vernachlässigt nach und nach auch sein äußeres Erscheinungsbild. Spätestens dann ist der Punkt gekommen, wo etwas verändert werden sollte. Prinzipiell hat jeder einzelne Mensch sein Leben selbst in der Hand. Jeder ist mit denselben Grundvoraussetzungen auf die Welt gekommen. Allerdings wird man im Laufe des Lebens durch diverse Situationen „programmiert“ – zum Beispiel durch die Erziehung. Werden kleine Kinder, die gerade ihre ersten Gehversuche machen, beim kleinsten Erfolg gelobt, stärkt dies ihr Selbstvertrauen und sie werden auch den zweiten Schritt wagen. Wenn aber Kinder „niedergemacht“ werden, in dem man ihnen immer wieder sagt: „Dafür bist du noch zu klein“ oder „Das kannst du sowieso nicht“, werden sie auch im späteren Alltags- und Berufsleben bei den kleinsten Problemen kapitulieren und aufgeben. Prinzipiell sind Menschen nichts anderes als ein Computer. Im Erwachsenenalter werden Menschen oftmals sehr stark durch in die Brüche gegangene Partnerschaften oder Misserfolge im Beruf negativ „programmiert“ und die schlechten Erfahrungen werden auf der „Festplatte“ dauerhaft abgespeichert. Kommt man dann in eine ähnliche Situation, meldet das Unterbewusstsein sofort: „Das geht nicht gut – lass die Finger davon!“ Und dann kommt es darauf an, das Unterbewusstsein in andere Bahnen umzulenken, damit das Leben wieder lebenswert wird.

Author findur