Wer zum ersten Mal eine Japanreise antritt wird sicher überrascht sein, selbst in den modernsten High-Tech Metropolen wie Tokio und Kioto auf Merkmale einer lebendigen alten Religion zu stoßen, die sich vor allem in den überall zu findenden Schreinen und Tempeln manifestiert. Die beiden großen Religionen des Landes sind der Buddhismus und der Shintoismus, welche jeweils von mehr als 70 Prozent der Bevölkerung praktiziert werden. Dies ist möglich, da beide Religionen tolerant neben einander existieren und es für keinen Japaner ein Problem ist, an mehr als eine religiöse Lehre zu glauben.

Wer Japan Reisen günstig legt, hat sicher die Möglichkeit, an einer Feierlichkeit zum Beispiel der Buddhisten teilzunehmen. Auffällig sind wie eigentlich allseits bekannt, die orange gewandeten Mönche, die auch im modernen Japan noch zum alltäglichen Straßenbild gehören. Zu jeder Japanreise sollte aber auch der Besuch eines buddhistischen Klosters gehören, wer Japan Reisen günstig plant erreicht auf einer Rundreise gleich mehrere davon.

Der Buddhismus geht zurück auf den historischen Buddha Siddharta, der einige Jahrhunderte vor Christus in Indien gelebt hat. Seit er seine Erkenntnisse als Lehre (Dharma) formuliert hat ist es einigen weiteren Menschen gelungen, vollständig zu erwachen und das Leben zu verstehen, auch sie werden als Buddhas verehrt. Da der Buddhismus an das Prinzip der Wiedergeburt glaubt und das Leben einer Seele damit unendlich ist, erreicht ein Gläubiger durch richtiges Verhalten und Studium der Lehren immer größere Weisheit, auch über mehrere Lebenszyklen hinweg. Somit hat jeder die Chance, sein Karma zu verbessern und selber Buddha zu werden.

Ein gläubiger Buddhist arbeitet zunächst daran, die „Gifte“ Gier, Hass und Verblendung hinter sich zu lassen. Er strebt nach der Vervollkommnung der fünf „Silas“, Tugenden, die man frei übersetzen kann als die Gebote nicht zu Töten oder zu Verletzen, nicht zu stehlen, nicht zu lügen, keine bewusstseinsverändernden Substanzen zu konsumieren und nicht exzessiv körperlich genießend zu leben. Ein Buddhist arbeitet allein durch geistige Versenkung (Meditation) daran, das Leben in seiner Gänze zu erfassen und Weisheiten zu gewinnen. Sicher gelingt dies dem Touristen nicht auf einer Japanreise, auch wenn recht viele Menschen Inspirationen aus der hier praktizierten Lehre des Buddhismus nach Hause mitgenommen haben. Wer die Japan Reisen günstig bucht, kommt vielleicht noch einmal nach Japan zurück und verbringt einige Tage in einem buddhistischen Kloster, gehört doch die Gastfreundschaft zu einer der Tugenden, die Buddha seinen Anhängern vermittelt hat.

Author Gaijin